Für unsere 2. Herren geht heute eine Saison mit zwei Gesichtern zu Ende. Nach dem Sieg im Auftaktspiel gegen die HSG Blomberg-Lippe 2 gelang im Jahr 2025 zunächst nur noch ein weiterer Punktgewinn. Mit Beginn des neuen Jahres folgte dann jedoch die Kehrtwende: Die Mannschaft gewann vier Spiele in Folge, ehe man sich gegen den HC Steinheim ein Unentschieden erkämpfen konnte.
Nach dem Kampfsieg gegen die Orcas aus Hohenhausen, bei dem man ohne Auswechselspieler auskommen musste, folgte eine Niederlage beim Tabellenzweiten in Schloß Neuhaus. Ohne Trainer Nils Hegemann und erneut mit dünnem Kader hielt die Mannschaft dennoch ordentlich dagegen, sodass sich die 28:22-Niederlage letztlich im Rahmen hielt.
Anschließend wartete mit dem Tabellenführer und späteren Meister aus Horn-Bad Meinberg direkt die nächste schwere Aufgabe. Ein auf vielen Ebenen mehr als denkwürdiges Spiel ging am Ende denkbar knapp mit 31:30 verloren.
Dann stand endlich wieder ein Heimspiel auf dem Programm und damit auch die Rückkehr in die heimische Halle, wo wieder in den heiß begehrten Honigtopf gegriffen werden durfte. Nach der deutlichen Niederlage im körperlich intensiv geführten Hinspiel in Hillentrup hatte man mit den Gästen noch eine Rechnung offen, die in der Hövelhofer Dreifachhalle beglichen werden sollte.
Früh wurde deutlich, wer an diesem Tag das Spiel bestimmen würde, auch weil die Gäste mit dem klebrigen Spielgerät ihre Probleme hatten. Bereits zur Halbzeit lagen die Sandhasen deutlich mit 14:6 in Führung. Nach der Pause brauchte der Angriff zwar etwas, um wieder ins Rollen zu kommen, doch die Abwehr blieb stabil. So setzte man sich in der 43. Minute vorentscheidend auf 19:7 ab. Einige Wechsel kosteten anschließend etwas den Rhythmus im Angriffsspiel, am klaren und verdienten 23:10-Erfolg änderte das jedoch nichts mehr.

Nach der Osterpause stand erneut ein Auswärtsspiel auf dem Plan. Es ging zum TuS Brake/Lippe, wobei die Partie kurzfristig auf den Donnerstagabend vorgezogen wurde, da einige Spieler der Gastgeber das Final4 in Köln besuchen wollten, um den TBV zu unterstützen. Die Verlegung spielte auch den Sandhasen in die Karten: Zur eigenen Trainingszeit konnte Trainer Nils Hegemann auf einen vollen Kader zurückgreifen. Mit 14 Spielern reiste man nach Lemgo – auch wenn lediglich vier etatmäßige Rückraumspieler zur Verfügung standen.
Die Anfangsphase verlief ausgeglichen, nach 13 Minuten führten die Sandhasen knapp mit 4:5. Doch dann drehte das Team auf: Bis zur Halbzeit ließ man nur noch zwei Gegentreffer zu und setzte sich auf 6:13 ab. Aufbauend auf einer starken Abwehr und konsequent gespielten Gegenstößen dominierte man auch die zweite Hälfte und baute den Vorsprung kontinuierlich aus.
Ein besonderes Highlight war das Siebenmetertor von Geburtstagskind Ali Sahin, der den Ball in spektakulärer Manier mithilfe des Pfostens im rechten unteren Eck versenkte. Im Positionsangriff überzeugten vor allem Robin Wiele und Jan Arne Schubert, die zusammen 19 Treffer erzielten. Am Ende stand ein deutlicher und verdienter 14:32-Auswärtssieg auf der Anzeigetafel.

Im darauffolgenden Heimspiel gegen die SG Handball Detmold bot sich die Chance, in der Tabelle an den Gästen vorbeizuziehen und im Saisonendspurt weiter Boden gutzumachen. Entsprechend motiviert ging man in die Partie, auch um die Niederlage aus dem Hinspiel wettzumachen.
Die Gäste reisten mit lediglich sechs Feldspielern und einem Torhüter an und waren somit zum Durchspielen gezwungen. Dies wollte die Mannschaft von Trainer Hegemann mit hohem Tempo ausnutzen. Doch über die gesamten 60 Minuten gelang dies nur phasenweise. Zwar konnte man sich nach 20 Minuten auf 10:4 absetzen, doch die Detmolder kämpften sich bis zur Halbzeit auf 13:10 heran.
Auch im zweiten Durchgang blieben die Gäste hartnäckig und hielten den Anschluss. Unter dem Motto „Nicht schön, aber selten“ brachten die Sandhasen das Spiel dennoch über die Zeit und sicherten sich am Ende einen 24:20-Heimsieg.
Am vergangenen Sonntag stand schließlich das letzte Auswärtsspiel der Saison an. Um 17 Uhr trat man bei Handball Bad Salzuflen an und freute sich über ein Spiel mit Harz. Mit nur drei Rückraumspielern und insgesamt neun Feldspielern war die Aufgabe jedoch alles andere als einfach, insbesondere bei tropischen Temperaturen in der Halle Aspe.
Dank einer sehr stabilen Abwehr und kompromisslosem Tempospiel konnte man sich früh absetzen. Die 5:1-Deckung sorgte für zahlreiche Ballgewinne, während Torhüter Jonas Kreuzbusch die wenigen durchkommenden Würfe entschärfte. Bereits nach sieben Minuten lag die SG mit 1:5 in Führung, was die Gastgeber zu einer frühen Auszeit zwang.
Im weiteren Verlauf kam Bad Salzuflen zwar besser ins Angriffsspiel, doch die Sandhasen blieben die spielbestimmende Mannschaft. Insbesondere das konsequente Ausspielen der Gegenstoßmöglichkeiten sowie das Zusammenspiel mit Kreisläufer Jonathan Räker funktionierten hervorragend. Auch offensive Deckungsvarianten der Gastgeber konnten den Spielfluss der SG nicht nachhaltig stören, da die entstehenden Räume gut genutzt wurden. Mit einer komfortablen 8:17-Führung ging es in die Halbzeitpause.
In der zweiten Hälfte wurde das Spiel etwas ruhiger, ohne dass die Kontrolle verloren ging. Ein besonderer Höhepunkt war ein weiter Pass von Torhüter Kreuzbusch auf Jonathan Räker, der den Tempogegenstoß sicher zum 14:25 verwertete. Mit zunehmender Spieldauer machten sich die schwindenden Kräfte bemerkbar, was zu einigen Wechseln und ungewohnten Positionen führte.
Am Ende stand ein verdienter 21:27-Auswärtssieg und damit der vierte Erfolg in Serie.

Heute Abend steht nun das letzte Spiel der Saison an: um 18:30 Uhr trifft die Mannschaft in der Dreifachhalle Hövelhof auf die SG Handball Paderborn 2. Mit einem weiteren Sieg möchte das Team die Saison erfolgreich abschließen und den sechsten Tabellenplatz verteidigen.
