Am Samstagabend, den 28. März, empfing die 1. Herren der SG Sandhasen den Tabellenletzten aus Jöllenbeck in der Dreifachhalle Hövelhof. Nach den personell schwierigen Wochen zuvor konnte Trainer Stefan Baier diesmal auf einen etwas breiteren Kader zurückgreifen.
Mit Felix Füchtmann, Jan Sindermann und Niclas Rudolphi kehrten gleich drei Spieler nach verletzungsbedingten Ausfällen zurück. Zudem unterstützten Robin Wiele und Simeon Günther die Mannschaft. Auch auf der Torhüterposition war die SG erstmals wieder gut aufgestellt: Neben Karsten Köster und Mats Uffe Schubert gehörte mit Julius Löhr nach seinem Handball-Comeback auch wieder ein dritter Keeper zum Aufgebot.
Dennoch erwischten die Sandhasen keinen guten Start in die Partie. Bereits nach fünf Minuten lag man mit 0:3 zurück. Vor allem den starken Halblinken der Gäste bekam die Defensive zunächst nicht in den Griff, drei der ersten vier Treffer gingen auf sein Konto.
Im Anschluss fanden die Hausherren jedoch besser ins Spiel. Das Angriffsspiel wurde strukturierter, in der Defensive bekam man mehr Zugriff, und in der 10. Minute gelang der 4:4-Ausgleich. Nach 20 Minuten gingen die Sandhasen durch Philipp Bünte erstmals in Führung, es sollte jedoch die einzige Führung des gesamten Spiels bleiben.
In dieser Phase verpasste es die SG, sich weiter abzusetzen. Ein Siebenmeter blieb ungenutzt, auch die anschließende Überzahlsituation brachte keinen Torerfolg. Zudem scheiterte man mehrfach am Aluminium und ließ zahlreiche gut herausgespielte Chancen liegen.
Kurz vor der Pause nutzten die Gäste diese Schwächephase dann konsequent aus. Der Halblinke fand erneut Lücken in der Defensive, ein weiterer vergebener Siebenmeter der Sandhasen tat sein Übriges. So ging es mit einem 9:13-Rückstand in die Halbzeit.
Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Sandhasen deutlich verbessert. Über sieben Minuten ließ man keinen Gegentreffer zu und kämpfte sich auf 12:13 heran. Auch in der Folge blieb die Partie eng, doch der Ausgleich wollte nicht mehr gelingen.
In dieser Phase übernahm ein aushelfender Spieler aus der Oberliga-Mannschaft der Gäste zunehmend die Kontrolle und drückte dem Spiel seinen Stempel auf. Jöllenbeck konnte sich nun wieder etwas absetzen.
In der 49. Minute kam es dann zu einer spielentscheidenden Szene: Bei einem Durchbruch des Jöllenbecker Rückraumspielers traf Jonas Schakow seinen Gegenspieler im Gesicht. Schakow sah die rote Karte, für den Bielefelder war das Spiel verletzungsbedingt ebenfalls beendet. Gute Besserung an den verletzten Bielefelder Spieler auch nochmal an dieser Stelle! Der fällige Siebenmeter brachte das 18:23, eine Vorentscheidung.
Zwar bäumten sich die Sandhasen noch einmal kurz auf und verkürzten durch zwei Treffer von Robin Wiele drei Minuten vor Schluss auf 24:27, doch die Gäste ließen sich nicht mehr aus der Ruhe bringen und brachten den Vorsprung souverän ins Ziel.
Am Ende stand eine verdiente 24:29-Niederlage für die SG auf der Anzeigetafel.
Nach der Osterpause wartet die nächste schwere Aufgabe auf die Sandhasen. Am 19. April reist die Mannschaft zum aktuellen Spitzenreiter TG Hörste 2. Anwurf ist um 18:00 Uhr in der Sporthalle Masch in Halle (Westf.).
Die letzten beiden Duelle gegen die Rothosen konnte die SG für sich entscheiden,vielleicht gelingt es auch in dieser Saison, im Schlussspurt noch wichtige Punkte aus der Masch zu entführen.
